31.05.2007

Innovative Klebetechnologie läßt Herzen haften


Der Chipkartenexperte Sagem Orga gehört zu den größten Anbietern der internationalen Smart-Card-Branche. Dank tesa haftet das „Herz“ der Karte auch unter extremen Bedingungen.
Gold glänzend laufen die Chips in der Modulfertigung von Sagem Orga durch die Produktionsanlagen. Chip für Chip ein kleiner Minicomputer, der – fest verklebt mit dem Kartenkörper – selbst im schmalsten Portmonee Platz findet. Durchschnittlich 2,6 solcher Plastikkarten mit integrierter Schaltung besitzt jeder Mensch weltweit: beispielsweise zum Telefonieren, für Bankgeschäfte, den Arztbesuch oder zur Identifikation. Bis 2010 rechnen Experten mit einem Anstieg auf bis zu fünf Karten pro Person. Und da die handlichen „Dienstleister“ regelmäßig ausgetauscht werden müssen, wundert es nicht, dass Jahr für Jahr viele Millionen Chipkarten die Produktion im norddeutschen Ort Flintbek verlassen.
Ready for use all over the worlds: In Flintbek, northern Germany, millions of smart cards come off the production lines year after year.

Ready for use all over the worlds: In Flintbek, northern Germany, millions of smart cards come off the production lines year after year.

Sicherheit für sensible Daten
Vom ersten Einsatz als Telefonkarte 1984 hat die Smart Card einen beispiellosen Siegeszug angetreten. Dabei ist die Entwicklung eng mit dem Unternehmen Sagem Orga verbunden, das heute leistungsfähige Mikroprozessorkarten mit einer Speicherkapazität von bis zu 256 Megabyte herstellt.

Zum Vergleich: Der erste Commodore-Rechner aus dem Jahr 1982 schaffte lediglich 64 Kilobyte – eine Datenmenge, die mittlerweile auf jeder Handykarte mit einem Chip von 2,8 x 3,3 Millimeter Größe zum Standard gehört. Mit etwa 70 Prozent Umsatz macht Sagem Orga das größte Geschäft im Segment der Telekommunikation. Hinzu kommen Einsatzgebiete im Bank- und Gesundheitswesen sowie in der Identifikation. Insbesondere hier wird deutlich, mit welchen sensiblen Daten die Hersteller von Smart Cards umgehen.

„Sicherheit ist für unsere Kunden ein sehr großes Thema. Wir gewährleisten diese einerseits durch fälschungssichere Kartenkörper, andererseits mit Hilfe von hochsicheren Betriebssystemen“, berichtet Jan-Henning Barner, der bei Sagem Orga den Bereich Process & Card Engineering verantwortet und die wichtige Rolle von tesa verdeutlicht:

„Das Klebeband muss zwei vollkommen unterschiedliche Komponenten verbinden. Dabei darf der Chip auch unter extremen Bedingungen niemals herausfallen.“ Dass tesa diese Voraussetzungen erfüllt, müssen die Produkte in regelmäßigen Tests beweisen.