10.10.2007
Sicher verpackt ins Flugzeug
Die auf Etikettendruck spezialisierte Schweizer Tochter tesa Bandfix AG entwickelte ein Sicherheitssiegel für den Einsatz in Duty-free-Shops auf Flughäfen und erschloss sich damit einen neuen Industriezweig.

Remy Martin oder Chanel No. 5: Flüssigkeiten aus dem Duty-free-Shop dürfen nur mit Sicherheitssiegel in das Flugzeug.
Für Fluggäste bedeuten die neuen, seit November 2006 geltenden EU -Sicherheitsvorschriften für das Handgepäck einen zusätzlichen Aufwand. Schließlich dürfen sie als Reaktion auf die Bedrohung durch selbst gemixten Flüssigsprengstoff Flüssigkeiten nur noch in eingeschränkter Menge im Handgepäck transportieren.
Für die tesa Bandfix AG waren die Richtlinien dagegen eine erneute Gelegenheit, ihre Flexibilität bei der Entwicklung neuer Produkte unter Beweis zu stellen. Die Nuance Group, Schweizer Betreiberin von Duty-free-Shops in 17 Ländern, benötigte eine Lösung, um die verkauften Getränke, Parfüms, Gels und ähnliche Substanzen den Richtlinien entsprechend verschließbar und manipulationssicher zu verpacken.
Im Auftrag der PetroplastVinora AG, einer Produzentin von Plastiktragetaschen, lieferten die Experten aus Bergdietikon in nur drei Wochen eine ausgereifte Lösung: Ein Sicherheitsklebeband, das die Aufschrift „Security Seal – do not remove“ trägt.
Es dient als Verschluss der Plastiktragetasche, in die das Verkaufspersonal die Flüssigkeiten verstaut. Die Schutzfolie wird vom Sicherheitsklebeband entfernt, das Sicherheits-Siegel gut angedrückt und der Beutel damit fest verschlossen.